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Suchbegriff: Credit Suisse

Eine von der Schweizer Regierung in Auftrag gegebene Studie warnt davor, dass der Zusammenbruch der Credit Suisse den Zugang zu Krediten für Unternehmen erschwert hat, insbesondere für größere und risikoreichere Kredite. Der CEO der Zürcher Kantonalbank, Urs Baumann, bestreitet jedoch eine systematische Kreditklemme und verweist auf gestiegene Kreditvolumina und veränderte Marktbedingungen.
ZKB-CEO Urs Baumann versichert, dass es trotz schwieriger Zinsbedingungen keine Kreditklemme in der Schweiz gibt, und verweist dabei auf die starke Performance der Bank mit Rekordgewinnen, 30.000 neuen Kunden und einem Wachstum von 5,3 % bei den Unternehmenskrediten. Die Bank hält einen dominierenden Marktanteil von 50 % bei KMU in Zürich und weist mit einer CET1-Quote von 21,2 % eine hohe Finanzkraft auf.
Die UBS beschleunigt ihre Investitionen in künstliche Intelligenz, um die betriebliche Effizienz und das Kundenerlebnis zu verbessern, während sie gleichzeitig ihre Integration mit der Credit Suisse fortsetzt. Der Schweizer Bankriese hat über 300 Anwendungsfälle für KI eingeführt und seinen ersten Chief AI Officer ernannt. Der Artikel beleuchtet auch ähnliche KI-Initiativen und Führungswechsel bei anderen Großbanken wie JPMorgan Chase, Wells Fargo und der Commonwealth Bank of Australia, da der Finanzsektor zunehmend KI-Technologien einsetzt.
Die Hypothekarbank Lenzburg hat Marco Supplizi zum neuen Chief Financial Officer ernannt. Er bringt über 22 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche mit, die er in früheren Positionen bei Credit Suisse, UBS und Cembra Bank gesammelt hat. Supplizi wird als Leiter Finanzen und Risiko in die Geschäftsleitung eintreten und die Nachfolge von Stefan Meyer antreten, der im Oktober zurückgetreten ist. Darüber hinaus wird Daniel Monras aus der Geschäftsleitung ausscheiden, um sich auf seine Rolle als CEO von Finstar zu konzentrieren, die als IT-Dienstleister innerhalb der neu gegründeten HBL-Gruppe tätig sein wird.
Hongkonger Investoren, die AT1-Anleihen der Credit Suisse im Wert von über 130 Millionen US-Dollar halten, schließen sich einer Klage gegen die Schweiz an, in der sie eine unrechtmäßige Abschreibung ihrer Investitionen geltend machen. Die Klage wird von den Anwaltskanzleien Withers und Drew & Napier geführt und vom Prozessfinanzierer Omni Bridgeway unterstützt. Dies folgt auf ein Urteil eines Schweizer Gerichts, wonach die Abschreibungsanordnung der FINMA rechtswidrig war, obwohl die FINMA und die UBS Berufung eingelegt haben. Das Gerichtsverfahren dürfte langwierig werden und möglicherweise bis zu sieben Jahre dauern, da die Anleihegläubiger zögern, die schmerzhaften Erinnerungen an ihre Verluste wieder aufleben zu lassen.
Finma-Chef Stefan Walter verteidigt die geplanten strengeren Kapitalanforderungen der Schweiz für die UBS und argumentiert, dass es sich dabei um gezielte Massnahmen handle, die Probleme angehen, die während des Zusammenbruchs der Credit Suisse zutage getreten seien. Walter widerspricht Behauptungen einer Überregulierung und erklärt, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Märkten gut abschneide. Die UBS hat die Pläne kritisiert, da sie Wettbewerbsnachteile befürchtet, während die Finma Regierungsvorschläge unterstützt, die von der UBS verlangen könnten, bis zu 26 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kernkapital vorzuhalten.
Finma-Chef Stefan Walter verteidigt die geplanten strengeren Kapitalanforderungen der Schweiz für die UBS, die bis zu 26 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kernkapital erfordern könnten. Walter argumentiert, dass die Massnahmen darauf abzielen, die Probleme aus dem Zusammenbruch der Credit Suisse anzugehen, und dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern nicht überreguliert ist, trotz der Bedenken der UBS hinsichtlich Wettbewerbsnachteilen.
Die UBS hat für ihre neu übernommenen Banker von der Credit Suisse bescheidene Umsatzwachstumsziele festgelegt. Diese müssen zusätzliche Einnahmen in Höhe von 444 Millionen US-Dollar generieren, um das Ziel der Bank zu erreichen, die weltweiten Bankumsätze bis Ende 2026 zu verdoppeln. Das Ziel entspricht nur 3,5 Millionen US-Dollar pro Banker, was angesichts der verbesserten Performance der Aktienkapitalmärkte und der positiven Aussichten für die Branche als erreichbar angesehen wird.
Die Credit Suisse sieht sich einer laufenden Untersuchung hinsichtlich ihrer historischen Verbindungen zu Verbrechen aus der Nazizeit gegenüber, wobei die Frage der Verantwortlichkeit trotz der Verstrickung der Bank in diese historischen Angelegenheiten weiterhin ungeklärt ist.
Die UBS sieht sich erhöhten Risiken aufgrund der historischen Probleme und Altlasten der Credit Suisse gegenüber, was die anhaltenden Herausforderungen bei der Integration der beiden Schweizer Bankinstitute verdeutlicht.
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